„T“ in die neue Woche 77/2017

Man muss schon halbblind sein, um auf dieses Restaurant auf Lanzarote,
mit dem himmelblauen Toreingang nicht aufmerksam zu werden.

Rechts und links neben den Torpfosten sitzen übrigens hellwache Beobachter,
die jeden Einlass begehrenden Gast genauestens taxieren:

Ich finde ja, der Löwe schaut immer noch total verdattert und verdutzt über sein Glück,
dass der „Blau-Maler“ ganz offensichtlich  keine Farbe mehr hatte
und er so von der Blaumacherei verschont blieb!

Nova wünscht sich Türen, Tore,
Himmelstore, Eingänge, Höhlen und…und…und…

„T“in die neue Woche 76/2017

Das ist das „Reginbald-Portal“ zur Afra-Kapelle, eines der 6 Portale des Dom zu Speyer.
Das Portal zur Afra-Kapelle ist dem Seligen Reginbald geweiht.

Mich hat vor allem das bunte Mauerwerk fasziniert. 
Die verschachtelte Bauweise hat einen ganz scharfen Schatten gezeichnet.

Das Portal ist reich verziert und mich hat interessiert,
was da für die Nachwelt aufgeschrieben wurde:

Angeblich zeigt der rechte Flügel eine Szene aus dem Leben Reginbalds in St. Gallen: St. Reginbald mit dem Bären.
Ich habe mehrfach und ganz genau hingeschaut, aber keinen Bären erkannt. 

Reginbald war Abt zu St. Ulrich und Afra in Augsburg und zugleich von Lorsch und Heiligenberg bei Heidelberg.
1033 berief ihn Konrad II. auf den Bischofsstuhl von Speyer.
Er war der erste maßgebliche Baumeister des frühsalischen Doms und wurde Jahrhunderte lang
auch durch Wallfahrten an sein Grab im Dom als Seliger verehrt.

Auf der Außenseite ist eine lateinische Inschrift angebracht,
die in verschieden großen Buchstaben auf Reginbald, den ersten Baumeister des Doms hinweist:

Augusta Spiras abbatem Vindelicorum
Sanctae Afrae misit, sumeret ut regimen:
Reginbaldus alta primordia crescere vidit
Huius delubri.
– Pax sacra sit cineri!

Augsburg schickte den Abt von Sankt Afra nach Speyer, damit er das Bistum regiere: Reginbald war es, er sah diesen Dom in seinen Anfängen emporwachsen.

– Seine Asche ruhe in heiligem Frieden!

Diese Inschrift ist auch heute noch gut zu erkennen:
Kurz und knapp, alles Wissenswerte zusammengefasst und mit einem frommen Wunsch endend,
das gefällt mir sehr gut.

Nova wünscht sich Türen, Tore,
Himmelstore, Eingänge, Höhlen und…und…und…

„T“ in die neue Woche 74/2017

Bei meinem Rundgang um den Wormser Dom gelangte ich auch auf diesen Platz
mit seinen zwei offenen Ein- beziehungsweise Ausgangstoren.
Seitlich neben dem Portal befinden sich Metallreliefs mit den Wappen von Worms und den Partnerstädten.

Der Platz der Partnerschaft ist auf der Westseite des Wormser Doms gelegen.
Ursprünglich befanden sich auf dem Gelände die Remisen und Stallungen des Heylshofs.
(siehe mein „T“ letzte Woche)
Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt der Platz den heutigen Namen „Platz der Partnerschaft“.
Obwohl der Platz sein Aussehen seit seiner Anlage im Jahr 1935 nicht grundlegend verändert hat,
dient er heute als Veranstaltungsort beispielsweise des Jazzfestivals Jazz ’n Joy.


Nova wünscht sich Türen, Tore,
Himmelstore, Eingänge, Höhlen und…und…und…

Maritimer Mittwoch # 15

Nimm ein leichtes Wort nicht so schwer, gönne ihm nicht den Triumph!
Was ein Steinwurf trübt, ist kein Meer, sondern es ist ein Sumpf.“

*Friedrich Rückert*

Also werfen wir lieber keine Steine, sondern bauen geduldig fragile „Stein-Manderl “
uns und anderen zur Freude.

Ein elementares Projekt, das die liebe Angela von „Gestrandetes“ betreut.

Zitat im Bild # 13/2017

„Wohin gehen wir?
Immer nur nach Hause.“

* Novalis *


Bild und Wort vereint im Projekt der lieben Nova