Bunt ist die Welt #103

„Chaos“ bedeutet ja „buntes Durcheinander, unsortiert, kreuz und quer“
und genau so ein Chaos, allerdings der süßen Art, 
habe ich bei der letzten Weihnachtsbäckerei immer wieder vollbracht.
Sicher gibt es auch Menschen (vermutlich sind es die gleichen, die ihre Bücher nach Farbe sortieren)
die beim Plätzchen backen jegliches Chaos vermeiden können.

Ich gehöre definitiv nicht dazu. Bei mir darf es ruhig ein klein wenig „geordnetes Chaos“ geben.

Bunt ist die Welt

Lotta möchte „Chaos“ sehen!

Magic Letters „C“

 Gradierwerk in Bad Muenster a.St.
Im Salinental in Bad Münster am Stein stehen so viele Gradierwerke wie sonst nirgendwo
und das alles sieht doch sehr ordentlich aus!

Schwarzdorn  Detail
Wenn man allerdings ganz nah hinschaut entdeckt man
ein (akkurat geordnetes) Chaos aus Tausenden von Schwarzdornzweigen.

Schwarzdorn
Je länger man hinsieht, desto chaotischer kommt es einem vor.
Das salzhaltige Solewasser springt in unüberschaubarem Durcheinander
von Zweig zu Zweig und rieselt ganz langsam hinunter.

Schwarzdornwand
Hier bewirkt das total chaotische Durcheinander der Schwarzdornwände,
dass die Luft, die man dort einatmet, einem vorkommt,
als würde man am Meer stehen und eine frische Brise Meerwasser genießen!

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Projekt von Paleica

SchnappWort # 42

Umzug ist Stress PUR
So schön aufgebaut, sortiert und verstaut hat es nur in der Vorbereitungsphase
des Umzugs ausgesehen! Danach wurde es recht schnell chaotisch,
unübersichtlich und vor allem sehr, sehr stressig.
Gottseidank habe ich in all dem Durcheinander auch vergessen,
bzw. hatte einfach keine Zeit, noch mehr Fotos zu machen!
Denn eigentlich möchte ich das alles sehr gerne und ganz schnell vergessen! :horror:

Es gibt in einer Wohnung erstaunlich wenige Dinge, die ihren festen Platz haben,
zum Beispiel Betten, Schränke, Sitzgelegenheiten.
Alles andere – und das ist leider sehr viel mehr – hat man so um sich herum verstaut
und arrangiert, dass es praktisch war und gut aussah.

Nach einem Umzug stehen also die Möbel mit festem Platz direkt dort,
wo sie hingehören. Der Rest wird „vorerst“ verstaut, dann wieder ausgeräumt,
umgeräumt und der neue, optimale Platz gesucht.
Eine Frage, die sicher jeder, der schon einmal umgezogen ist, sehr gut kennt,
wird mindestens dreimal am Tag gestellt:
Ich weiß genau, wo das mal war, aber wo ist es jetzt?

Umzug bedeutet nicht nur Stress PUR!
Für eine gewisse Zeit muss man inmitten eines Chaos leben
und darf einfach nicht verzweifeln, wenn man wieder einmal mit einer Dose,
einer Vase, einer Schale mitten im Zimmer steht und sich fragt:
Wo verstaue ich das, damit ich es später auch ganz gewiss wiederfinde? :nicegirl:

 Schnapp-Wort
Mein Schnapp-Wort für diese Woche lautet also natürlich “Chaos”
für  Sandra / Always Sunny

Projekt aaPzM/3

Heike hat zu einem interessanten Projekt aufgerufen:

 ”30 Wochen, 30 Buchstaben, 30 Aussagen”

Diesmal geht es um den Buchstaben “C”mit der Aussage “Chaos herrscht, wenn man zu faul zum Suchen ist.“

Zu den Worten Chaos und Suchen ist mir natürlich sofort die „Königsdisziplin“ aller Chaosbeherrscher eingefallen:

Das Puzzle ist ein altes Spiel. Es wurde bereits 1763 in England von einem Kupferstecher namens John Spilsbury erfunden. Dazu klebte er eine Landkarte von Großbritannien auf ein Holzbrettchen und zersägte dieses entlang der Grenzlinien der verschiedenen Grafschaften. Der Spieler musste versuchen, die Karte wieder zu vervollständigen. So verkaufte er sein Legespiel als „Lehrmittel zur Erleichterung des Erdkundeunterrichts“. Dabei waren die Teile noch nicht verzahnt, wie wir es heute kennen. Diese so genannten Interlocking-Puzzle entstanden erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Schon immer hatte ich viel Freude daran, aus dem Chaos der vielen, kleinen Teile ein zusammengehörendes Ganzes zu erstellen. Heute kann ich leider nicht mehr so viel puzzeln wie früher, da ich keinen passenden Tisch zur freien Verfügung habe.