Linke Presse

Mit großer Mehrheit wählte der Bundesparteitag  der Linken in Rockock  Klaus Ernst und Gesine Lötzsch zu neuen Parteichefs. Klaus Ernst, ehemals gestandenes SPD-Mitglied und Gewerkschaftsfunktionär, brachte in seiner Wahlrede die Berichterstattung der Presse über seine Partei auf eine griffige Formel:

Wenn Gesine Lötzsch und er über den Starnberger See gehen würden, wie einst Jesus übers Wasser wandelte, würde die Presse nicht berichten „Ein Wunder ist geschehen“, sie würden feststellen „Beide können nicht schwimmen“!

Was will er uns damit sagen? :why:

Die Linken sind ganz anders? Die Presse ist gemein? Die Öffentlichkeit hat ein falsches Bild von den Linken? Oder etwa, die Linken können Wunder vollbringen? Die Wunder, die sie dem Wahlvolk immer versprechen? Wunder übrigens, an die sie selbst auch nicht wirklich glauben, denn Regierungsverantwortung meiden sie wie der „Teufel das Weihwasser“.

Was immer er auch damit zum Ausdruck bringen wollte, die kritische Selbsteinschätzung über das öffentliche Bild der Linken hat  Klaus Ernst (im krassen Widerspruch zu seinem Namen)  perfekt humoristisch verpackt.

Haben die Linken jetzt den Witz als Waffe schätzen gelernt? Nehmen sie sich jetzt nicht mehr so ernst (sorry für das kleine Wortspiel, es war einfach zu verlockend)? :mrgreen:

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