Ideen“Krise“

Die allseits beherrschende „Krise“ treibt zur Zeit immer seltsamere Blüten. Da hat doch unsere Bildungsministerin eine (geistige)Krise gehabt und eine Idee ausgebrütet: Ingenieure unterrichten stundenweise Mathematik an unseren Schulen, da wir eine „Lehrerkrise“ haben.

Diese Idee hat bei mir eine weitere „Ideenkrise“ ausgelöst:
Wie wäre es zum Beispiel mit unseren Förstern? Die unterrichten schon in Kindergärten etc., warum also nicht auch 1 – 2 Stunden pro Woche Biologie? Hier könnte ein geschmeidiger Umweg direkt hinführen zu weiteren naturwissenschaftlichen Fächern, in denen  man sich mit Waldsterben, Abrodung, Luftverschmutzung und der Nutzung neuer, physikalischer  Erkenntnisse im Verkehr beschäftigen könnte.
Bei der gemeinsamen Schulspeisung in der Ganztagsschule wäre eine kleine Unterrichtseinheit des Chefkochs über Nutzen und Schaden täglich verwendeter Chemikalien in der Lebensmittelindustrie denkbar.
Abgerundet wird dies alles durch den 1-2 Stunden  Latein (hier wäre natürlich eine Verknüpfung mit dem Religionsunterrichte sinnvoll)  durch Priester, Nonnen,  Pfarrer oder Diakone.

Hier tut sich wahrlich ein ganzes Feld an Ideen auf, z.B.  Künstler erteilen Kunstunterricht als Entschädigung für die Veröffentlichung eigener Werke, Musiker  und/oder Komponisten (hier fällt mir spontan Udo Lindenberg ein, auch Herbert Grönemeyer wäre ideal) erteilen künftig Musikunterricht und dürfen bei diesem Unterricht eigene Kompositionen verwenden und so direkt vor Ort die Kommerztauglichkeit testen, international tätige Journalisten würzen den zu erteilenden Geografieunterricht mit eigenen Erlebnissen   und … und …. und ….

Diese „Ideenkrise“ hat gerade erst angefangen! Ein Ende ist noch nicht in Sicht!!!

:candle:

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